St. Theresia ist ein frühes Beispiel des modernen Kirchenbaus in der Schweiz und der konsequenteste Entwurf in der Formensprache des Bauhausstils von Architekt Fritz Metzger.

Sie ist eine reine Hallenkirche und war ursprünglich schmucklos gedacht; einzig die Fenster zeigten etwas Farbe.

Den Leuten war diese kühne Architektur aber zu streng und sie verlangten nach Bildern.

Die Wandbilder wurden 1946 von Richard Seewald gemalt. Sie zeigen Szenen aus der Kindheit Jesu. Ausschlaggebend für diese Wahl war einerseits der Kinderreichtum in der Pfarrei zur Zeit der Einweihung, andrerseits die als «glühend» überlieferte Verehrung des Jesuskindes durch die Hl. Theresia.

Als das 2. Vatikanische Konzil von 1962–65 die Zelebration zum Volk erlaubte, hatte dies den Umbau von 1978/79 durch Kirchenarchitekt Walter Moser zur Folge.

2001/2002 erfolgte ein wichtiger Umbau. Die Gründe für den Kirchenumbau bestanden nicht nur darin, dass die Bausubstanz saniert werden musste, sondern auch in der Erkenntnis von Pfarrer Othmar Kleinstein und der Baukommission, dass die liturgische Ordnung nach dem letzten Umbau in einem zu starken Kontrast zur ursprünglichen Architektur von Fritz Metzger stand. Also wurde der Kirchenraum weitgehend nach den Vorstellungen von Metzger restauriert. In der Kirche, wie wir sie heute erleben dürfen, sind die von ihm gesetzten Akzente wieder sichtbar.

Ausführliche Informationen zur Architektur des Baus, zu Um- und Rückbau sowie zur künstlerischen Ausstattung bietet der 2005 erschienene Kunstführer von Fabrizio Brentini: «Die Kirche St. Theresia in Zürich». Herausgeber: Gesellschaft Schweizerische Kunstführer GSK, in Zusam­menarbeit mit der Pfarrei St. Theresia.

Den Kunstführer zu unserer Kirche können Sie gerne bei uns (044 454 24 40) bestellen.